Ein hilfesuchender Patient ruft typischerweise zunächst ein Call-Centre an
(welches räumlich von der Einsatzzentrale weit entfernt sein kann). Dort
notiert man die Adresse und Telefonnummer. Diese Angaben werden dann an den Arzt weitergeleitet.
Der Arzt ruft den Patienten zurück und trifft eine Entscheidung. Folgende
Möglichkeiten bestehen:
- Telefonische Beratung und gegebenenfalls Bitte um Vorstellung beim eigenen Hausarzt am nächsten Morgen (bei Bagatellen)
- Patient wird gebeten, zur Behandlung ins Treatment Centre zu kommen (der ?Normalfall?)
- Hausbesuch ? Da dies zeitaufwändig ist, sollte grundsätzlich jeder
transportfähige Patient ins Behandlungszentrum kommen.
- Direkte Alarmierung eines Rettungswagens (Notruf 999). In diesem
Fall kann man, muss aber nicht selbst den Patienten besuchen. Je
nachdem wo man sich gerade befindet und was man gerade zu tun hat, ist
es unter Umständen sinnvoller, den Patienten durch Sanitäter direkt ins
Krankenhaus bringen zu lassen.
- Der Patient kann auch direkt an die Notaufnahme des nächstgelegenen
Krankenhauses überwiesen werden (z.b. wenn zu erwarten ist, dass eine
Röntgenaufnahme nötig ist). Weist man einen Patienten ins Krankenhaus
ein, ist es üblich, mit den Krankenhaus-Kollegen zu sprechen und einen
kurzen Brief mitzugeben. Die meisten Patienten werden von Angehörigen
mit Privat-Auto oder Taxi ins Krankenhaus gebracht. Ist der Patient
nicht in der Lage, in einem normalen Auto zu gefahren zu werden, kann
man selbstverständlich auch einen Krankenwagen bestellen.Angesichts der
Ressourcenknappheit sollte man damit jedoch zurückhaltend sein.